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23. SCHAFFHAUSER MEISTERKURSE

für Solo- und Kammermusik – 8. bis 14. Februar 2027

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Die Dozenten

Matthias Lingenfelder

Violine

Matthias Lingenfelder  erhielt mit 7 Jahren  den ersten Geigenunterricht. Nach der Ausbildung bei Klaus Eichholz, Max Rostal und Gerard Poulet gründete er 1981 das Auryn Quartett.

1982 war das Quartett bei internationalen Wettbewerben in Portsmouth und München erfolgreich. Seitdem zählte das Auryn Quartett zu den führenden Streichquartetten, mit Konzerten in der ganzen Welt. Nach 41 Jahren gemeinsamer Konzerttätigkeit ohne personelle Wechsel, beendete das Auryn Quartett seine Karriere. 

Neben seiner Tätigkeit als Quartett-Primarius trat Matthias Lingenfelder auch solistisch auf.

Seit 2003 hat Matthias Lingenfelder eine Professur für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Detmold inne. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter der Musiktage Mondsee.

Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari aus dem Jahr 1722 die sich früher im Besitz des Geigers Joseph Joachim befand.

Wen-Sinn Yang

Violoncello

Der 1965 in Bern geborene Musiker taiwanischer Abstam­­mung studierte bei Claude Starck in Zürich und bei Wolf­gang Boettcher in Berlin. 16 Jahre spielte er als Erster Solo­cellist im Symphonie­orchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch aufgetreten ist. Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Inter­natio­nalen Musik­wettbe­werb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang darüber hinaus ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzert­podien Europas und Asiens sowie bei inter­natio­nalen Musik­festivals. «Technisch auf aller­höchstem Niveau spielt er mit wunder­barem, grossem Ton und einwand­freier Intonation. Seine Phra­sie­rungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausser­ordentlicher Weise die philoso­phische Dimen­sion der Werke, die er spielt» äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über Wen-Sinn Yang. Sein äusserst breit gefächertes Reper­toire ist auf über 30 CD-Einspielungen dokumen­tiert. Seit 2005 unterrichtet er an der Musik­­hoch­schule München.

Martin Helmchen

Klavier

Der deutsche Pianist konzertiert seit zwei Jahrzehnten auf den wichtigsten Podien der Welt. Insbesondere die Originalität und Intensität seiner Interpretationen zeichnen ihn als Musiker aus. Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik – eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartner:innen gehören Marie-Elisabeth Hecker, Frank Peter Zimmermann, Julian Prégardien, Augustin Hadelich und Antje Weithaas. Im Jahr 2020 wurde Martin Helmchen mit dem prestigeträchtigen Gramophone Classical Music Award ausgezeichnet. 

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der Musikhochschule „Hanns Eisler” Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die Musikhochschule Hannover.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

Er lebt mit seiner Frau, der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, und ihren vier Töchtern in Deutschland. 

 


Werner Bärtschi

Klavier, Komposition

hat nie aufgehört, immer wieder nach Eigenart und Ästhetik jedes einzelnen Werks zu fragen. Gerade deshalb werden seine Inter­preta­tionen als besonders spontan, kommuni­kativ und spannungs­voll erlebt. Auftritte an Festivals wie Gstaad, Luzern, Zürich, La Roque d‘Anthé­ron, Antalya und Salzburg, Rund­funk­aufnahmen, Fernseh- und Kino­film­auftritte sowie zahlreiche CD- und Schall­platten­einspielungen zeugen von seiner erfolg­reichen pianis­tischen Aktivität. Im Zentrum seines Unter­richts steht der Gedanke, die ästhetischen Ziel­setzungen und die Mittel zu deren Verwirk­lichung aus der Persönlich­keit des Studie­renden zu ent­wickeln. Dabei hilft ihm auch sein kompo­sito­risches Verständnis für Musik. Wer so wie er den Meistern der Vergangen­heit als Kollege über die Schulter blicken kann, sieht tiefer in die reiche Viel­schichtig­keit ihrer Werke hinein. Und Bärtschis Talent zur Kommuni­kation befähigt ihn, diese Ein­sichten wirkungs­voll weiter­zuver­mitteln.

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