Matthias Lingenfelder
Violine
Matthias Lingenfelder erhielt mit 7 Jahren den ersten Geigenunterricht. Nach der Ausbildung bei Klaus Eichholz, Max Rostal und Gerard Poulet gründete er 1981 das Auryn Quartett.
1982 war das Quartett bei internationalen Wettbewerben in Portsmouth und München erfolgreich. Seitdem zählte das Auryn Quartett zu den führenden Streichquartetten, mit Konzerten in der ganzen Welt. Nach 41 Jahren gemeinsamer Konzerttätigkeit ohne personelle Wechsel, beendete das Auryn Quartett seine Karriere.
Neben seiner Tätigkeit als Quartett-Primarius trat Matthias Lingenfelder auch solistisch auf.
Seit 2003 hat Matthias Lingenfelder eine Professur für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Detmold inne. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter der Musiktage Mondsee.
Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari aus dem Jahr 1722 die sich früher im Besitz des Geigers Joseph Joachim befand.
Wen-Sinn Yang
Violoncello
Der 1965 in Bern geborene Musiker taiwanischer Abstammung studierte bei Claude Starck in Zürich und bei Wolfgang Boettcher in Berlin. 16 Jahre spielte er als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch aufgetreten ist. Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang darüber hinaus ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien Europas und Asiens sowie bei internationalen Musikfestivals. «Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt» äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über Wen-Sinn Yang. Sein äusserst breit gefächertes Repertoire ist auf über 30 CD-Einspielungen dokumentiert. Seit 2005 unterrichtet er an der Musikhochschule München.
Martin Helmchen
Klavier
Der deutsche Pianist konzertiert seit zwei Jahrzehnten auf den wichtigsten Podien der Welt. Insbesondere die Originalität und Intensität seiner Interpretationen zeichnen ihn als Musiker aus. Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik – eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartner:innen gehören Marie-Elisabeth Hecker, Frank Peter Zimmermann, Julian Prégardien, Augustin Hadelich und Antje Weithaas. Im Jahr 2020 wurde Martin Helmchen mit dem prestigeträchtigen Gramophone Classical Music Award ausgezeichnet.
1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der Musikhochschule „Hanns Eisler” Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die Musikhochschule Hannover.
Er lebt mit seiner Frau, der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, und ihren vier Töchtern in Deutschland.

Werner Bärtschi
Klavier, Komposition
hat nie aufgehört, immer wieder nach Eigenart und Ästhetik jedes einzelnen Werks zu fragen. Gerade deshalb werden seine Interpretationen als besonders spontan, kommunikativ und spannungsvoll erlebt. Auftritte an Festivals wie Gstaad, Luzern, Zürich, La Roque d‘Anthéron, Antalya und Salzburg, Rundfunkaufnahmen, Fernseh- und Kinofilmauftritte sowie zahlreiche CD- und Schallplatteneinspielungen zeugen von seiner erfolgreichen pianistischen Aktivität. Im Zentrum seines Unterrichts steht der Gedanke, die ästhetischen Zielsetzungen und die Mittel zu deren Verwirklichung aus der Persönlichkeit des Studierenden zu entwickeln. Dabei hilft ihm auch sein kompositorisches Verständnis für Musik. Wer so wie er den Meistern der Vergangenheit als Kollege über die Schulter blicken kann, sieht tiefer in die reiche Vielschichtigkeit ihrer Werke hinein. Und Bärtschis Talent zur Kommunikation befähigt ihn, diese Einsichten wirkungsvoll weiterzuvermitteln.